DWG · DXF · CAD-Zeichnungen

DWG und DXF
korrekt auf der Karte

Laden Sie Ihre CAD-Zeichnung hoch und sehen Sie sie präzise auf einer Hintergrundkarte platziert. Unterstützt DWG und DXF mit automatischer Erkennung des Koordinatensystems. Kostenlos — keine Installation. Was wir mit Ihrer DXF tun ↓ · Typische Fehler ↓

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Daten hochladenCSV, DXF, Shape oder KMZ — direkt vom Instrument, CAD oder GIS
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Auf der Karte anzeigenDas System erkennt das Koordinatensystem automatisch — kein Raten
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Prüfen und exportierenKontrollieren Sie, ob die Daten richtig liegen — umrechnen und Ergebnis herunterladen

Die Zeichnung wird im Meer angezeigt — oder in einem anderen Land

DWG- und DXF-Zeichnungen speichern Koordinaten — aber nicht immer das Koordinatensystem, in dem sie gezeichnet wurden. Das Ergebnis: Die Zeichnung wird an der falschen Stelle angezeigt, verschoben um hunderte Kilometer.

Ein falsches Koordinatensystem in einer DXF-Datei ist die häufigste Ursache dafür, dass Daten falsch auf dem Bagger, im Vermessungsgerät oder beim Kunden ankommen. DXF ist das Hauptformat für Maschinensteuerung — nur sehr wenige Maschinen oder Feldgeräte können DWG direkt lesen.

  • DXF wird kostenlos direkt auf der Hintergrundkarte angezeigt
  • Automatische Erkennung des Koordinatensystems
  • System mit einem Klick wechseln und Platzierung prĂĽfen
  • Zeichnung ĂĽber Luftbild oder OpenStreetMap anzeigen
  • DWG-Support (erfordert serverseitige Konvertierung) ist in koordinat light und kworks.dk verfĂĽgbar
DXF kostenlos hochladen →

Was koordinat.online mit DXF macht

Koordinat.online ist ein kostenloses Anzeigewerkzeug. Es ist für schnelle Überprüfung konzipiert — nicht für anspruchsvolle CAD-Arbeit.

  • DXF wird direkt gelesen. DXF ist textbasiert und kann direkt im Werkzeug gelesen werden. DWG erfordert serverseitige Konvertierung und ist nur in koordinat light und kworks.dk verfĂĽgbar.
  • Geometrie auf Karte. Linien, Polylinien, Bögen und Punkte werden auf einer Hintergrundkarte (OpenStreetMap oder Luftbild) angezeigt.
  • CRS-Erkennung. Unser System erkennt das Koordinatensystem aus den Wertebereichen — z.B. GK-Zonen, UTM oder lokale Projektsysteme.
  • Attribute beim Klick. Wo die DXF strukturierte Daten trägt (Block-Attribute, Layernamen, Textfelder), werden sie in einem Popup angezeigt.
  • Systemwechsel. Wenn die automatische Erkennung falsch liegt, können Sie das CRS manuell mit einem Klick wechseln.

Was außerhalb von koordinat.online liegt: Bewahrung von Blöcken als eigenständige Komponenten, Abgleich mit Herstellerbibliotheken, Export, TIN-Generierung, Snapping und alles, was eine dauerhafte Projektdatenbank erfordert.

DXF und DWG — CAD-Austauschformate

DXF (Drawing Exchange Format) ist Autodesks offenes, textbasiertes Format für den Austausch von CAD-Zeichnungen. Es wurde 1982 eingeführt und ist seitdem zum De-facto-Standard geworden. DWG ist Autodesks binäres Hauptformat — kompakt, aber proprietär und versionsgebunden.

Beide Formate werden breit in technischen Zeichnungen fĂĽr Infrastruktur, Beratung, Versorgung und Bauwesen verwendet.

Der Unterschied zwischen DXF und DWG ist primär technisch: DXF ist lesbarer Textinhalt, DWG ist binär und erfordert spezialisierte Software.

DGN (Bentley MicroStation) ist ein weiteres verbreitetes CAD-Format, besonders im StraĂźenbau und bei groĂźen Infrastrukturprojekten. Neuere DGN-Versionen (v8+) erfordern lizenzpflichtige Bibliotheken und sind daher in unserem kostenlosen Werkzeug nicht verfĂĽgbar.

Was eine CAD-Datei enthält

Eine DXF- oder DWG-Datei ist mehr als nur Linien und Punkte. Das Format enthält eine Reihe von Strukturen, die man kennen sollte — besonders wenn Daten in GIS überführt werden sollen.

Geometrie

Punkte, Linien, Polylinien, Bögen, Kreise, Splines, 3D-Faces und 3D-Polylinien. Alles wird typischerweise mit X, Y und Z gespeichert — auch wenn Z oft 0 ist.

BLOCK Blöcke

Wiederverwendbare Komponenten wie Ventile, Schächte, Zeichnungssymbole und Vorlagen. Ein INSERT verweist auf eine BLOCK-Definition und kann skaliert, rotiert und frei platziert werden.

ATTRIB Attribute

Textfelder, die an Blöcke gebunden sind und Ingenieurdaten tragen: Durchmesser, Hersteller, Tag-ID, Komponententyp, Material.

LAYER Layer

Zeichnungen sind typischerweise nach Leitungstyp, Material oder Status in Layer unterteilt. Layernamen tragen oft wichtige Informationen — aber nur, wenn der Zeichner einer Namenskonvention folgt.

Texte und Labels

Kotenbeschriftungen, Bemaßungen, Stationierungen und Beschreibungen. Können TEXT, MTEXT oder Bemaßungsobjekte sein.

XData und Erweiterungen

XDATA, XRECORD und XML-Erweiterungen ermöglichen es CAD-Software, Metadaten mitzuführen, die sich nicht in Standard-Entitäten ausdrücken lassen.

Was lesen wir tatsächlich aus einer DXF-Datei? Wir lesen DXF — sowohl in der kostenlosen Version als auch in koordinat light und kworks.dk (wo DWG automatisch in DXF konvertiert wird). Die Grenzen des Lesbaren sind daher versionsübergreifend gleich:

  • Geometrie: Wird vollständig gelesen. Linien, Polylinien, Bögen, Kreise, Splines und 3D-Faces werden auf der Karte angezeigt.
  • Layer: Werden gelesen. Layernamen, Farben und Sichtbarkeit bleiben erhalten.
  • Texte: Werden gelesen. TEXT und MTEXT werden beim Klick angezeigt.
  • INSERT (Block-Referenzen): Wir erkennen den Blocknamen (z. B. VENTIL_DN100) sowie Position und Rotation.
  • ATTRIB (Block-Attribute): Werden gelesen, wenn sie als separate DXF-Entitäten exportiert wurden.
  • XDATA / XRECORD: Werden selten aus DXF gelesen. Die Information ist oft an die Datenbank des ursprĂĽnglichen CAD-Programms gebunden.

Kurz: Für die Überprüfung von Platzierung und Koordinatensystem reicht DXF vollkommen aus. Der Unterschied zwischen der kostenlosen Version und koordinat light / kworks.dk liegt darin, welche Dateien Sie hochladen können (kostenlos: DXF; light/kworks: DWG+DXF) sowie in den Projektfunktionen.

Warum CAD-Dateien schwer in GIS zu ĂĽbersetzen sind

Eine CAD-Zeichnung ist fĂĽr Menschen gemacht. Eine GIS-Datei ist fĂĽr Computer gemacht. Dieser Unterschied verursacht die meisten Probleme beim Import von DWG und DXF.

Implizite Information

Leitungsinformationen stehen oft als Freitext neben der Linie — nicht als strukturierte Attribute. Ein Mensch liest „DN200 PE“ und versteht, dass es eine 200 mm Polyethylenleitung ist. Ein Computer sieht zwei lose Textfelder und ein Polylinienobjekt ohne Verbindung zueinander.

Keine Strukturgarantie

Jeder Zeichner legt Daten anders ab. Manche verwenden Blöcke und Attribute konsequent. Andere verwenden Textlabels. Manche mischen beides. Es gibt keinen gemeinsamen Standard über Planungsbüros und Versorger hinweg.

Koordinatensystem selten angegeben

DXF und DWG tragen fast nie ein explizites EPSG-Koordinatensystem. Die Zeichnung enthält nur Zahlen: X, Y, Z. Ob die Zahlen in GK, UTM, einem lokalen Projektkoordinatensystem oder ganz ohne Referenz sind, muss der Empfänger selbst herausfinden.

Blöcke mit Attributen sind Gold wert — wenn sie vorhanden sind

Ein INSERT mit zugehörigen ATTRIB-Einträgen kann Durchmesser, Material, Hersteller, Tag-ID und Komponententyp in strukturierten Feldern tragen. Das ist der einzige realistische Weg von einer CAD-Zeichnung zu einer GIS-Datenbank ohne manuelle Digitalisierung.

Ăśbersetzung kostet Information

Eine reine Konvertierung nach Shape oder GeoJSON erzwingt Kompromisse: ein Geometrietyp pro Datei, begrenztes Attributschema, keine Blöcke, keine Layer mit eigenem Stil, keine XData.

Egal ob Sie in koordinat.online, koordinat light oder kworks.dk arbeiten — eine CAD-Zeichnung wird als DXF gelesen. DWG-Dateien können in light und kworks hochgeladen werden (automatische Konvertierung), während Sie in der kostenlosen Version selbst nach DXF exportieren müssen.

CAD-Datenstandards in Deutschland

In Deutschland existieren verschiedene branchenspezifische Standards für CAD-Lieferungen. Im Straßen- und Tiefbau gelten die OKSTRA-Vorgaben, in der Wasserversorgung und Abwassertechnik die ISYBAU-Datenformate, in der Architektur häufig der buildingSMART-Standard (IFC/BIM).

Im Leitungsbau und bei Versorgungsunternehmen werden Layer-Konventionen oft individuell festgelegt: Jeder Netzbetreiber hat eigene Vorgaben fĂĽr Layernamen, Symbole, Block-Attribute und Lieferformate. Eine CAD-Lieferung, die bei einem Versorger akzeptiert wird, kann bei einem anderen abgelehnt werden.

Eine typische technische CAD-Lieferung enthält:

  • Strukturierte Layer nach Fach- oder Versorgervorlage — z. B. FW_VORL, FW_RUECKL, WASSER_HAUPT, KANAL_SCHMUTZ
  • Komponentenblöcke mit ATTRIB-Werten — Ventile, Schächte, Bögen, ReduzierstĂĽcke, Zähler — jeweils mit Hersteller, Typ und Dimensionsangabe
  • Korrekte Linientypen und -stärken pro Komponententyp nach der grafischen Vorgabe des Empfängers
  • Metadaten zur Messgenauigkeit — GNSS, Tachymeter, Nivellement, Georadar
  • Normkonforme Exportformate (ISYBAU-XML, OKSTRA-XML, Shape) fĂĽr die Weitergabe an Behörden und Netzbetreiber

Jeder Empfänger (Versorger, Behörde, Auftraggeber) hat eigene Vorgaben für Layernamen, Symbole und Attributfelder. Die häufigste Ursache für abgelehnte Lieferungen ist eine falsche Layerstruktur oder fehlende Pflichtattribute.

Koordinat.online kann eine CAD-Datei anzeigen und das Koordinatensystem verifizieren, aber keine Rohzeichnung in eine normkonforme Lieferung umwandeln. Das erfordert eine Plattform mit Komponentenbibliothek, Mapping-Regeln pro Empfänger und automatischer Validierung — dafür gibt es kworks.dk.

Wenn koordinat.online nicht ausreicht

Wenn Sie mit Versorgungslieferungen, Leitungsdokumentation, Komponentenbibliotheken arbeiten oder CAD-Daten in einem größeren Projekt weiterverwenden müssen, reicht ein reines Anzeigewerkzeug nicht aus. Dafür gibt es kworks.dk.

kworks.dk — Bauunternehmer-GIS-Plattform mit voller CAD-Unterstützung

Kworks ist eine professionelle GIS-Plattform, gebaut fĂĽr Bauunternehmer, Planer und Versorger, die CAD-Daten in voller Detailtiefe durch den gesamten Arbeitsablauf bewahren mĂĽssen.

  • Bewahrung von Block-Referenzen und Attributen — Block-Name, Position, Rotation und zugehörige ATTRIB-Werte werden intakt in der Projektdatenbank gespeichert
  • Kundenspezifische CAD-Lieferungen an Versorger mit korrekten Linientypen, Layervorlagen und Symbolen
  • Komponentenbibliotheken mit Abgleich gegen Herstellerdaten und automatischem Nachschlagen technischer Spezifikationen
  • Leitungsabfragen und -auszĂĽge — Integration mit Versorgungsdatenbanken
  • Trimble- und Leica-Integration — direkter Import von JXL- und XML-Dateien von Feldgeräten
  • TIN-Modelle, Volumenberechnung, Snapping und Zeichnungsebenen
Mehr auf kworks.dk →

Häufige Probleme in DXF-Dateien

Selbst gut gezeichnete DXF-Dateien können Fallen enthalten, die erst auffallen, wenn die Daten weiterverwendet werden sollen:

  • 3D-Polylinien mit Z=0. Der Zeichner hat Höhen vergessen, oder das CAD-Programm hat Z-Werte beim Export zurĂĽckgesetzt.
  • Koten als Text geschrieben. Höhenwerte stehen als TEXT-Labels, ohne an einen Punkt oder eine Linie gebunden zu sein.
  • Gemischte Koordinatensysteme. Verschiedene Layer sind in verschiedenen Systemen gezeichnet (z.B. Gelände in GK und Leitungen in UTM).
  • INSERT ohne BLOCK. Verweise auf Blöcke, die in der Datei nicht existieren — eine beschädigte Referenz.
  • Alte DXF-Versionen. AutoCAD R12 (1992) und AutoCAD 2018+ unterstĂĽtzen sehr unterschiedliche Entitäten.
  • Encoding-Probleme. Deutsche Sonderzeichen (ä, ö, ĂĽ, Ăź) in Layer- und Blocknamen werden beim Wechsel zwischen Systemen oft falsch dargestellt.
  • Koordinaten im „Weltraum“. Zeichnungen, bei denen der Ursprung aus Bequemlichkeit verschoben wurde.

Koordinat.online erkennt einige dieser Probleme bei der CRS-Erkennung — Sie sehen sofort, ob die Zeichnung am richtigen Ort liegt. Den Rest (fehlende Z-Werte, leere Blöcke, falsche Layerstruktur) erfordert manuelle Überprüfung oder eine Plattform wie kworks.dk.

Koordinatensysteme in deutschen DWG- und DXF-Zeichnungen

Zeichnungen von deutschen Ingenieurbüros und Vermessern verwenden typischerweise diese Systeme. Fehlplatzierung entsteht, wenn das System falsch interpretiert wird — besonders bei GK-Zonen und UTM.

EPSG:31466–31469
GauĂź-KrĂĽger (DHDN)
Das häufigste System in älteren technischen Zeichnungen. Zonenpräfix im Rechtswert. Falsche Zone = Verschiebung um über 200 km.
EPSG:25832
UTM Zone 32N (ETRS89)
Wird in neueren Lieferungen und GIS-gekoppelten Zeichnungsdaten verwendet. Standardwahl fĂĽr Infrastruktur und Bauwesen.
EPSG:25833
UTM Zone 33N (ETRS89)
Für östliche Bundesländer. Prüfen Sie immer, welche Zone in der Lieferdokumentation angegeben ist.
EPSG:5681–5685
DB_REF (Deutsche Bahn)
Eigenes Referenzsystem für Bahnvermessung. Weicht von DHDN um 1–2 m ab. Aktiv in allen Bahnprojekten.
EPSG:7837 / DHHN2016
DHHN2016-Höhensystem
Falsches Höhensystem verursacht Fehler in Berechnungen, Maschinensteuerung und Infrastrukturdaten. DHHN2016 (NHN) ist die offizielle Referenz.
Mehr unter Koordinatentransformation →

Häufig gestellte Fragen zu DWG und DXF

Was ist der Unterschied zwischen DWG und DXF?

DWG ist AutoCADs binäres Ursprungsformat, während DXF ein offenes Textformat für den Austausch zwischen CAD-Programmen ist. Beide enthalten Geometrie, Layer und Blöcke — aber keines von beiden speichert standardmäßig, in welchem Koordinatensystem die Zeichnung erstellt wurde.

Warum wird meine Zeichnung an der falschen Stelle auf der Karte angezeigt?

Weil CAD-Dateien in der Regel keine Projektionsinformationen enthalten. Sie müssen dem Werkzeug mitteilen, in welchem Koordinatensystem die Zeichnung vorliegt — ist sie z. B. in Gauß-Krüger (DHDN), benötigt sie eine gitterbasierte Transformation, bevor sie mit modernen Karten übereinstimmt.

Bleiben Layer und Blöcke erhalten?

Ja. Die Layerstruktur bleibt erhalten, und Blöcke (Symbole) werden zusammengehalten statt in einzelne Linien aufgesprengt. Das bewahrt den Aufbau der Zeichnung, sodass sie in GIS oder anderen CAD-Programmen weiterverwendet werden kann.

Kann ich eine Zeichnung in GauĂź-KrĂĽger (DHDN) umrechnen?

Ja. koordinat.online transformiert Gauß-Krüger/DHDN über die offiziellen gitterbasierten Verfahren — das bundesweite BeTA2007-Gitter oder, für höhere Genauigkeit, die länderspezifischen NTv2-Grids (z. B. BWTA2017, HeTA2010). Ein einfacher Parameter-Shift reicht nicht aus, da DHDN lokale Netzspannungen aus der historischen Vermessung enthält. Die Zonenpräfix-Erkennung (2…, 3…, 4…, 5…) erfolgt automatisch.

Was ist mit DGN-Dateien von MicroStation?

DGN ist Bentley MicroStations Format und wird u. a. im Straßen- und Tiefbau verwendet. Es unterscheidet sich strukturell von DWG/DXF — neuere DGN-Versionen (v8+) erfordern zudem lizenzpflichtige Bibliotheken. Im Zweifel ist DXF das am breitesten unterstützte Austauschformat zwischen CAD-Programmen.