SHP · Shape · GIS-Daten

Ihre Shape-Dateien
direkt auf der Karte

Laden Sie eine Shape-Datei (.shp + .shx + .dbf + .prj) hoch und sehen Sie Ihre GIS-Daten korrekt auf der Hintergrundkarte dargestellt. Keine GIS-Software nötig. Funktioniert direkt über den Browser — ohne Installation. Was wir mit Ihrer Shape-Datei tun ↓ · Typische Probleme ↓

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Daten hochladenZiehen Sie Ihre Datei hinein — direkt vom Instrument, CAD oder GIS
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Auf der Karte anzeigenWir analysieren immer die Koordinaten selbst — auch wenn die Datei einen EPSG-Code hat. Stimmen sie nicht überein, sagen wir Bescheid
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Prüfen und exportierenKontrollieren Sie, ob die Daten richtig liegen — Export mit kostenlosem Konto
Kurz gesagt: Eine Shape-Datei ist keine Datei, sondern ein Bündel — .shp trägt die Geometrie, .dbf die Attribute und .prj das Koordinatensystem. Fehlt die .prj, weiß kein Programm, in welchem System die Zahlen stehen, und das ist die häufigste Ursache für falsch platzierte Daten. Ziehen Sie das ganze Bündel oder ein ZIP auf die Karte: koordinat.online liest die .prj, wenn sie vorhanden ist, und schlägt sonst anhand der Koordinatenwerte selbst ein wahrscheinliches System vor — ETRS89/UTM 32 oder 33 oder einen Gauß-Krüger-Streifen —, das Sie auf der Karte bestätigen.

GIS-Daten werden nicht korrekt angezeigt

Shape-Dateien enthalten Geometrie — aber das Koordinatensystem ist in einer separaten .prj-Datei gespeichert. Fehlt sie oder ist sie fehlerhaft, werden Ihre Daten an der falschen Stelle auf der Karte angezeigt.

Mit koordinat.online sehen Sie sofort, ob Ihre GIS-Daten richtig platziert sind — und können das Koordinatensystem mit einem Klick wechseln.

  • .shp, .shx, .dbf und .prj zusammen hochladen — oder als ZIP
  • Automatisches Lesen des Koordinatensystems aus der .prj-Datei
  • Punkte, Linien und Polygone auf der Karte visualisieren
  • Prüfen, ob Daten korrekt platziert sind
  • Koordinatensystem wechseln und Platzierungen vergleichen
Shape-Datei kostenlos hochladen →

Was koordinat.online mit Shape-Dateien macht

Das Werkzeug ist für die schnelle Überprüfung von Shape-Lieferungen gebaut — nicht für anspruchsvolle GIS-Analyse. Es funktioniert über den Browser ohne Installation. Für Upload, Anzeige und Prüfung ist kein Login erforderlich; für den Export genügt ein kostenloses Konto.

  • Akzeptiert ZIP mit .shp, .shx, .dbf und .prj zusammen
  • Liest Attribute aus .dbf und zeigt sie im Popup beim Klick auf ein Feature
  • Verwendet die .prj-Datei, wenn vorhanden — sonst analysiert unser System die Datei und schlägt das passende Koordinatensystem vor
  • Unterstützt Codepage-Erkennung, sodass ä, ö, ü und ß korrekt angezeigt werden
  • Zeigt Punkte, Linien und Polygone gleichzeitig auf der Karte
  • Unterstützt 3D-Shape (Shape mit Z-Werten)
  • Transformiert zwischen Koordinatensystemen mit einem Klick
Shape-Datei kostenlos hochladen →

Wir können prüfen, ob Ihre Shape-Datei korrekt platziert ist, und sie mit einem Klick in ein anderes Koordinatensystem transformieren. Laden Sie Ihre Datei hoch — wir erledigen den Rest. Hier ausprobieren →

Wenn Shape-Dateien Probleme machen

Das Shape-Format ist alt und bringt eine Reihe von Einschränkungen mit sich. Die häufigsten Probleme beim Austausch von Shape-Dateien zwischen Planern, Bauunternehmen und Versorgern sind:

  • Fehlende .prj-Datei — Daten können nicht ohne Weiteres platziert werden. Unser System schlägt ein wahrscheinliches Koordinatensystem vor, erfordert aber oft eine manuelle Bestätigung.
  • Falsche .prj-Datei — Daten werden falsch platziert, oft um Meter oder ganze Kilometer verschoben.
  • Encoding-Probleme — ä, ö, ü und ß werden als „???“ oder seltsame Zeichen angezeigt.
  • Feldnamen auf 10 Zeichen gekürzt — eine Beschränkung von dBase IV. Ein Feld wie materialtyp wird zu materialty.
  • Numerische Felder laufen über — Shape hat feste Feldlängen, sehr große Zahlen oder viele Dezimalstellen können abgeschnitten werden.
  • 3D-Shape (Shape mit Z) — wird nicht immer von der Empfängersoftware unterstützt, Z-Werte können bei der Konvertierung verloren gehen.
  • Dateigröße über 2 GB — die alte Shape-Spezifikation unterstützt keine .shp- oder .dbf-Dateien über 2 GB.
  • Nur ein Geometrietyp je Datei — die Spezifikation verlangt wörtlich, dass »alle Nicht-Null-Objekte in einer Shapefile denselben Shape Type haben müssen«. Punkte, Linien und Polygone gehören daher in je eigene Shape-Dateien. koordinat.online kann mehrere Shape-Dateien gleichzeitig als getrennte Layer anzeigen, das Format selbst kann sie aber nicht in einer Datei mischen.

Shape als Austauschformat für Versorger

Shape (.shp) ist das typische Austauschformat für Versorger in Deutschland und dem größten Teil Europas — Fernwärme, Wasser, Abwasser, Strom und Glasfaser werden häufig als Shape aus den eigenen Auszügen der Versorger geliefert. Eine Leitungsauskunft selbst kommt dagegen meist als PDF-Plan von jedem Versorger einzeln — Vektordaten sind vielerorts ein Zusatz. Das Format wurde von ESRI Anfang der 1990er-Jahre eingeführt und ist zum De-facto-Standard geworden.

Die wichtigste Stärke ist die einfache Tabellenstruktur: Jede Geometrie — ein Rohr, ein Schacht, ein Kabel — hat eine zugehörige Zeile in einer Attributtabelle, in der der Versorger alles von Durchmesser und Material bis Baujahr und Eigentümer speichern kann.

Aufbau einer Shape-Datei

Eine „Shape-Datei“ ist in Wirklichkeit eine Sammlung mehrerer Dateien, die zusammengehören. Sie müssen alle denselben Basisnamen haben und im selben Verzeichnis liegen — sonst können die Daten nicht korrekt gelesen werden. Beim Austausch werden sie normalerweise als ZIP zusammengefasst.

.shp
Geometrie
Die eigentliche Geometrie — Punkte, Linien oder Polygone. Kann auch Z-Werte enthalten (3D).
.shx
Indexdatei
Schneller Zugriff auf Positionen in der .shp-Datei. Pflichtdatei — viele GIS-Programme können sie bei Bedarf neu erzeugen.
.dbf
Attributtabelle
Tabelle im dBase IV-Format mit einer Zeile pro Feature. Hier werden Durchmesser, Material, Tiefe usw. gespeichert.
.prj
Koordinatensystem
CRS-Definition im WKT-Format. Fehlt oft — und ohne sie können Daten nicht korrekt platziert werden.
.cpg
Codepage
Zeichensatz für die .dbf-Datei. Entscheidend für korrekte Darstellung von ä, ö, ü und ß.
.sbn / .sbx
Räumlicher Index
Optionaler Index für schnelle räumliche Abfragen. Nicht erforderlich für die Anzeige.

Warum Shape für Versorger wichtig ist

Der eigentliche Wert einer Shape-Datei von einem Versorger liegt in der .dbf-Datei. Beachten Sie: Es gibt keinen allgemeinen nationalen Standard für Feldnamen in deutschen Versorgungslieferungen — jedes Versorgungsunternehmen benennt seine Felder selbst. Die folgenden Felder sind die in der Praxis häufigsten, keine verbindliche Vorgabe:

  • DURCHMESSE — Innen- oder Außendurchmesser in mm. Das Feld hieß ursprünglich DURCHMESSER und wurde von dBase IV auf 10 Zeichen gekürzt — genau die Falle, die weiter unten beschrieben wird
  • MATERIAL — PE, PE-HD, Stahl, Gusseisen, Beton, PVC
  • DIMENSION — typisch DN-Wert wie DN100, DN200, DN500
  • TIEFE — Kote oder relative Tiefe unter Geländeoberkante (GOK)
  • BAUJAHR — Baujahr der Leitung oder Komponente
  • EIGENTUEME (aus EIGENTUEMER gekürzt) — Versorgungsunternehmen oder verantwortliche Partei
  • STATUS — in Betrieb, stillgelegt, geplant
  • TYP — Versorgungs- oder Komponententyp (Hauptleitung, Anschlussleitung, Schacht)

Bei Fernwärme wird es spezialisierter: Vor- und Rücklaufleitung werden getrennt geliefert, oft mit Angaben zu Isolierungstyp, Dimensionsklasse und vorisoliertem Rohrsystem. Ähnliches gilt für Abwasser, wo Gefälle und Fließrichtung in den Attributen kodiert sein können.

Wenn koordinat.online nicht ausreicht

Dieses Werkzeug ist für schnelle Überprüfung, Transformation und Anzeige konzipiert. Für einfache Kontrollen, Lieferungen und kleinere Projekte ist es in der Regel ausreichend.

Für anspruchsvolle Versorgungsaufgaben reicht es nicht. Automatischer Abgleich von Leitungen mit Komponentenbibliotheken, TIN-Volumenberechnungen oder CAD-Export in versorgerspezifische Formate erfordern eine dedizierte Plattform.

Dafür gibt es kworks.dk — eine Bauunternehmer-GIS-Plattform mit voller Unterstützung für Leitungsdaten, Komponentenbibliotheken, Volumenberechnung, Trimble-Integration und direktem Austausch mit CAD und Feldgeräten.

Mehr auf kworks.dk →

Koordinatensysteme in deutschen Shape-Dateien

Deutsche Shape-Dateien von Behörden, Planern und GIS-Systemen verwenden typischerweise diese Systeme. Ohne korrekte .prj-Datei muss das System manuell interpretiert werden.

EPSG:25832
UTM Zone 32N (ETRS89)
Standard in deutschen GIS-Lieferungen und öffentlichen Datensätzen. Einheiten in Metern, hohe Genauigkeit.
EPSG:25833
UTM Zone 33N (ETRS89)
Amtlich in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Prüfen Sie immer, welche Zone in der Lieferdokumentation angegeben ist.
EPSG:4326
WGS84 — Grad
Wird in vielen Exportformaten und internationalen Datensätzen verwendet. Koordinaten wie 51,3456 · 9,4567.
EPSG:3857
Web Mercator
In Shape-Dateien, die aus Webkarten exportiert wurden. Nicht geeignet für präzise Entfernungsmessungen.
Die wichtigsten Koordinatensysteme für Deutschland anzeigen →

ESRI FileGeodatabase (.gdb)

Die FileGeodatabase ist Esris modernes Containerformat und das Standardformat aus ArcGIS Pro. Während eine Shape-Datei ein Layer auf 3-6 lose Dateien verteilt, bündelt eine FileGeodatabase das ganze Projekt — viele Layer, Attribute, Koordinatensysteme und Domänen — in einem Ordner. Packen Sie den .gdb-Ordner in eine ZIP und laden Sie sie hoch. Die kostenlose Version von koordinat.online liest Shape, CSV, TXT, DXF, GeoJSON, KML/KMZ, MapInfo TAB/MIF und ESRI FileGeodatabase — DWG erfordert koordinat.online Light.

Ein Ordner, die gesamte Datenbank
Die FileGeodatabase kam mit ArcGIS 9.2 (2006) als Nachfolgerin der Personal Geodatabase (.mdb). Auf der Festplatte ist sie ein .gdb-Ordner mit Dutzenden interner Dateien — Geometrie, Attribute, Indizes und Koordinatensystem an einem Ort, ohne die 2-GB-Grenze der Access-Datenbank.
So laden Sie eine FileGeodatabase hoch
Packen Sie den gesamten .gdb-Ordner als ZIP und ziehen Sie ihn hinein — das Koordinatensystem wird je Feature Class gelesen, und mehrere Layer können in derselben Geodatabase liegen. Brauchen Sie ein einfacheres Format zum Weitergeben, können Sie einzelne Layer auch nach Shape oder GeoJSON exportieren. In QGIS: Rechtsklick auf den Layer → Exportieren → Objekte speichern als. Wählen Sie ESRI Shapefile oder GeoJSON und lassen Sie das KBS auf dem des Layers stehen.
Worauf Sie beim Export achten sollten
Eine Feature Class wird zu einer Shape-Datei — hat Ihre Geodatabase zehn Layer, erhalten Sie zehn Shape-Dateisätze. Feldnamen über 10 Zeichen werden dabei gekürzt, und Domänen (Wertelisten) werden zu rohen Codes. GeoJSON vermeidet beides, erzwingt aber WGS 84 — damit verlieren Sie den Gauß-Krüger-Streifen oder die UTM-Zone.
Das Koordinatensystem kommt mit
Die FileGeodatabase speichert das Koordinatensystem je Feature Class, und sowohl ArcGIS als auch QGIS schreiben es beim Shape-Export in die .prj-Datei — auch DHDN/Gauß-Krüger und ETRS89/UTM. Prüfen Sie, ob die .prj-Datei wirklich dabei ist; das ist die häufigste Ursache dafür, dass ein exportierter Layer falsch liegt.

Akzeptierte Dateien: .shp mit .shx, .dbf und .prj — einzeln oder als .zip gepackt. Ein ganzer .gdb-Ordner wird als .zip hochgeladen

Direkt zur Karte →

Häufig gestellte Fragen zu Shapefiles

Welche Dateien muss eine Shapefile enthalten?

Mindestens .shp (Geometrie), .shx (Index) und .dbf (Attribute). Die Datei .prj gibt das Koordinatensystem an und sollte immer dabei sein. Packen Sie alle Dateien beim Hochladen in eine ZIP-Datei, damit sie zusammengehalten werden.

Was ist der Unterschied zwischen Shapefile und GeoJSON?

Eine Shapefile besteht aus mehreren binären Dateien mit älteren Einschränkungen: Feldnamen mit höchstens 10 Zeichen, eine 2-GB-Grenze und wechselnde Zeichensätze. GeoJSON ist eine einzige Textdatei (RFC 7946) in UTF-8 mit Linien, Polygonen, Punkten und Attributen zusammen — sie kann direkt in QGIS gezogen und 1:1 in ESRI-Werkzeugen gelesen werden.

Warum werden ä, ö, ü und ß in den Attributen falsch dargestellt?

Die .dbf-Attribute einer Shapefile werden in einem bestimmten Zeichensatz gespeichert, der nicht immer UTF-8 ist. Eine .cpg-Datei gibt die Kodierung an — fehlt sie oder ist sie falsch, können deutsche Sonderzeichen falsch angezeigt werden. koordinat.online versucht, den Zeichensatz automatisch zu erkennen.

Kann ich das Ergebnis in QGIS und ESRI öffnen?

Ja. Exportieren Sie nach GeoJSON, kann die Datei direkt in QGIS gezogen werden, ohne Einrichtung, und Geometrie sowie Attribute entsprechen dem, was ESRI-Produkte erwarten. Sie können das Ergebnis bei Bedarf auch als Shapefile zurückerhalten.

Was passiert, wenn die .prj-Datei fehlt?

Ohne .prj trägt die Datei keine Angabe zum Koordinatensystem — koordinat.online analysiert dann jedoch die Koordinatenwerte selbst rechnerisch und schlägt das am besten passende System vor, etwa ETRS89/UTM 32 oder 33 oder einen Gauß-Krüger-Streifen. Sie sehen den Vorschlag auf der Karte und bestätigen oder ändern ihn.

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Esri (1998): ESRI Shapefile Technical Description (White Paper)
    Die Formatspezifikation selbst: eine Shape-Datei besteht aus einem Hauptfile, einem Indexfile und einer dBASE-Tabelle — .shp, .shx und .dbf sind alle drei Pflicht.
  2. Open Geospatial Consortium (2019): Well-known text representation of coordinate reference systems
    Wie die .prj-Datei aufgebaut ist, und warum ein fehlendes oder abweichendes WKT dazu führt, dass die Datei ohne Koordinatensystem ankommt.