Ihre Shape-Dateien
direkt auf der Karte
Laden Sie eine Shape-Datei (.shp + .dbf + .prj) hoch und sehen Sie Ihre GIS-Daten korrekt auf der Hintergrundkarte dargestellt. Keine GIS-Software nötig. Funktioniert direkt im Browser. Was wir mit Ihrer Shape-Datei tun ↓ · Typische Probleme ↓
GIS-Daten werden nicht korrekt angezeigt
Shape-Dateien enthalten Geometrie — aber das Koordinatensystem ist in einer separaten .prj-Datei gespeichert. Fehlt sie oder ist sie fehlerhaft, werden Ihre Daten an der falschen Stelle auf der Karte angezeigt.
Mit koordinat.online sehen Sie sofort, ob Ihre GIS-Daten richtig platziert sind — und können das Koordinatensystem mit einem Klick wechseln.
- .shp, .dbf und .prj zusammen hochladen — oder als ZIP
- Automatisches Lesen des Koordinatensystems aus der .prj-Datei
- Punkte, Linien und Polygone auf der Karte visualisieren
- Prüfen, ob Daten korrekt platziert sind
- Koordinatensystem wechseln und Platzierungen vergleichen
Was koordinat.online mit Shape-Dateien macht
Das Werkzeug ist für die schnelle Überprüfung von Shape-Lieferungen gebaut — nicht für anspruchsvolle GIS-Analyse. Es funktioniert direkt im Browser ohne Login oder Installation.
- Akzeptiert ZIP mit .shp, .shx, .dbf und .prj zusammen
- Liest Attribute aus .dbf und zeigt sie im Popup beim Klick auf ein Feature
- Verwendet die .prj-Datei, wenn vorhanden — sonst erkennt unser System das Koordinatensystem anhand der Wertebereiche
- Unterstützt Codepage-Erkennung, sodass ä, ö, ü und ß korrekt angezeigt werden
- Zeigt Punkte, Linien und Polygone gleichzeitig auf der Karte
- Unterstützt 3D-Shape (Shape mit Z-Werten)
- Transformiert zwischen Koordinatensystemen mit einem Klick
Wir können prüfen, ob Ihre Shape-Datei korrekt platziert ist, und sie mit einem Klick in ein anderes Koordinatensystem transformieren. Laden Sie Ihre Datei hoch — wir erledigen den Rest. Hier ausprobieren →
Wenn Shape-Dateien Probleme machen
Das Shape-Format ist alt und bringt eine Reihe von Einschränkungen mit sich. Die häufigsten Probleme beim Austausch von Shape-Dateien zwischen Planern, Bauunternehmen und Versorgern sind:
- Fehlende .prj-Datei — Daten können nicht ohne Weiteres platziert werden. Unser System erkennt das Koordinatensystem aus den Wertebereichen, erfordert aber oft eine manuelle Bestätigung.
- Falsche .prj-Datei — Daten werden falsch platziert, oft um Meter oder ganze Kilometer verschoben.
- Encoding-Probleme — ä, ö, ü und ß werden als „???“ oder seltsame Zeichen angezeigt.
- Feldnamen auf 10 Zeichen gekürzt — eine Beschränkung von dBase IV. Ein Feld wie materialtyp wird zu materialty.
- Numerische Felder laufen über — Shape hat feste Feldlängen, sehr große Zahlen oder viele Dezimalstellen können abgeschnitten werden.
- 3D-Shape (Shape mit Z) — wird nicht immer von der Empfängersoftware unterstützt, Z-Werte können bei der Konvertierung verloren gehen.
- Dateigröße über 2 GB — die alte Shape-Spezifikation unterstützt keine .shp- oder .dbf-Dateien über 2 GB.
Shape als Austauschformat für Versorger
Shape (.shp) ist das typische Austauschformat für Versorger in Deutschland und dem größten Teil Europas — Leitungsauskünfte, Fernwärme, Wasser, Abwasser, Strom und Glasfaser werden fast immer als Shape geliefert. Das Format wurde von ESRI Anfang der 1990er-Jahre eingeführt und ist zum De-facto-Standard geworden.
Die wichtigste Stärke ist die einfache Tabellenstruktur: Jede Geometrie — ein Rohr, ein Schacht, ein Kabel — hat eine zugehörige Zeile in einer Attributtabelle, in der der Versorger alles von Durchmesser und Material bis Baujahr und Eigentümer speichern kann.
Aufbau einer Shape-Datei
Eine „Shape-Datei“ ist in Wirklichkeit eine Sammlung mehrerer Dateien, die zusammengehören. Sie müssen alle denselben Basisnamen haben und im selben Verzeichnis liegen — sonst können die Daten nicht korrekt gelesen werden. Beim Austausch werden sie normalerweise als ZIP zusammengefasst.
Warum Shape für Versorger wichtig ist
Der eigentliche Wert einer Shape-Datei von einem Versorger liegt in der .dbf-Datei. Jedes Feature hat eine Zeile mit standardisierten Feldern, die die physische Komponente beschreiben. Typische Felder in deutschen Versorgungslieferungen:
- DURCHMESSER — Innendurchmesser oder Außendurchmesser in mm
- MATERIAL — PE, PE-HD, Stahl, Gusseisen, Beton, PVC
- DIMENSION — typisch DN-Wert wie DN100, DN200, DN500
- TIEFE — Kote oder relative Tiefe unter Geländeoberkante (GOK)
- BAUJAHR — Baujahr der Leitung oder Komponente
- EIGENTUEMER — Versorgungsunternehmen oder verantwortliche Partei
- STATUS — in Betrieb, stillgelegt, geplant
- TYP — Versorgungs- oder Komponententyp (Hauptleitung, Anschlussleitung, Schacht)
Bei Fernwärme wird es spezialisierter: Vor- und Rücklaufleitung werden getrennt geliefert, oft mit Angaben zu Isolierungstyp, Dimensionsklasse und vorisoliertem Rohrsystem. Ähnliches gilt für Abwasser, wo Gefälle und Fließrichtung in den Attributen kodiert sein können.
Wenn koordinat.online nicht ausreicht
Dieses Werkzeug ist für schnelle Überprüfung, Transformation und Anzeige konzipiert. Für einfache Kontrollen, Lieferungen und kleinere Projekte ist es in der Regel ausreichend.
Für anspruchsvolle Versorgungsaufgaben reicht es nicht. Automatischer Abgleich von Leitungen mit Komponentenbibliotheken, TIN-Volumenberechnungen oder CAD-Export in versorgerspezifische Formate erfordern eine dedizierte Plattform.
Dafür gibt es kworks.dk — eine Bauunternehmer-GIS-Plattform mit voller Unterstützung für Leitungsdaten, Komponentenbibliotheken, Volumenberechnung, Trimble-Integration und direktem Austausch mit CAD und Feldgeräten.
Mehr auf kworks.dk →Koordinatensysteme in deutschen Shape-Dateien
Deutsche Shape-Dateien von Behörden, Planern und GIS-Systemen verwenden typischerweise diese Systeme. Ohne korrekte .prj-Datei muss das System manuell interpretiert werden.
ESRI FileGeodatabase (.gdb)
Die FileGeodatabase ist ESRIs modernes Containerformat und das Standardformat aus ArcGIS Pro. Während eine Shapefile ein Layer ist, verteilt auf 3–6 lose Dateien, fasst eine FileGeodatabase das gesamte Projekt — viele Layer, Attribute, Koordinatensysteme und Domänen — in einem einzigen Ordner zusammen.
Akzeptierte Dateien: .gdb-Ordner, gepackt als .zip
Jetzt registrieren →Häufig gestellte Fragen zu Shapefiles
Welche Dateien muss eine Shapefile enthalten?
Mindestens .shp (Geometrie), .shx (Index) und .dbf (Attribute). Die Datei .prj gibt das Koordinatensystem an und sollte immer dabei sein. Packen Sie alle Dateien beim Hochladen in eine ZIP-Datei, damit sie zusammengehalten werden.
Was ist der Unterschied zwischen Shapefile und GeoJSON?
Eine Shapefile besteht aus mehreren binären Dateien mit älteren Einschränkungen: Feldnamen mit höchstens 10 Zeichen, eine 2-GB-Grenze und wechselnde Zeichensätze. GeoJSON ist eine einzige Textdatei (RFC 7946) in UTF-8 mit Linien, Polygonen, Punkten und Attributen zusammen — sie kann direkt in QGIS gezogen und 1:1 in ESRI-Werkzeugen gelesen werden.
Warum werden ä, ö, ü und ß in den Attributen falsch dargestellt?
Die .dbf-Attribute einer Shapefile werden in einem bestimmten Zeichensatz gespeichert, der nicht immer UTF-8 ist. Eine .cpg-Datei gibt die Kodierung an — fehlt sie oder ist sie falsch, können deutsche Sonderzeichen falsch angezeigt werden. koordinat.online versucht, den Zeichensatz automatisch zu erkennen.
Kann ich das Ergebnis in QGIS und ESRI öffnen?
Ja. Exportieren Sie nach GeoJSON, kann die Datei direkt in QGIS gezogen werden, ohne Einrichtung, und Geometrie sowie Attribute entsprechen dem, was ESRI-Produkte erwarten. Sie können das Ergebnis bei Bedarf auch als Shapefile zurückerhalten.
Was passiert, wenn die .prj-Datei fehlt?
Ohne .prj kann das System nicht wissen, in welchem Koordinatensystem die Daten vorliegen. Dann müssen Sie das Quellsystem selbst angeben (z. B. ETRS89/UTM32 oder Gauß-Krüger (DHDN)), damit die Umrechnung ein korrektes Ergebnis liefert.